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2009
Anfang des neuen Jahres beschlossen wir dann, dass dieser jemand, der uns unablssig mit E-Mails belstigte einfach nochmal vorbeikommen solle. Wenn er sich nicht von uns trennen kann, kann es ja so schlimm nicht mit uns sein. Trotz körperlichem Handicap konnte er sich gut integrieren. Nach kurzem antesten war es dann besiegelt. Thomas Vertgewall war dabei. Ein Rock-Trommler, der sich unbeirrt fleissig in die ihm noch unbekannte Materie einarbeitete. Im Mai war dann klar: Wir wollen dieses Jahr noch auf die Bhne.
2008
Eine lange Durststrecke lag hinter uns. Wir hielten uns mit dem Versuch weiterer Studioaufnahmen am leben. Hauptsache, nicht aus den Augen verlieren und alles einschlafen lassen. Im Februar gab es einen weiteren Lichtblick in Sachen Schlagzeug-Untersttzung.
Diesmal sah es wirklich viel versprechend aus. Aus fernen Stdten zog nun ein Drummer in unsere Ecke und suchte nach Gleichgesinnten, die auf Krach in organisierter Form standen. Sein Name: Rolf Schmitt. Man knnte auch sagen: Er kam, spielte und siegte. Spielerisch und menschlich passte er gut zu uns und so war nach drei gemeinsamen Proben alles klar. Nun konnten wir endlich wieder ran an den Speck. Nachdem er sich in krzester Zeit sieben Songs einverleibt hat, machten wir uns an ein paar neue Ideen. So dachten wir, stehen wir bald schon wieder auf den bekannten Brettern. Doch der Traum war nach schon drei Monaten ausgetrumt. Es war doch nicht so ganz das, was sich Rolf vorgestellt hat. Ich htte heulen knnen.
So kamen dann auch ein paar Anwrter fr den Thron hinter den Kesseln, es stellte sich aber als schwierig heraus. Aus dem ein oder anderen Grund kam es nicht zustande. Ein Kontakt blieb allerdings bestehen. Per E-Mail kamen immer mal wieder Fragen, wie es denn so geht, was wir so machen, ob es bei uns auch so schlecht lief wie bei ihm selbst. Einfach mal den Kontakt halten.
2007
Was für ein neues Raumgefühl !!! Der neue Proberaum ist erste Sahne. Aber was war das? Plötzlich standen wir ohne Schlagzeuger da! Wie schon so oft in unserer Bandgeschichte hat mal wieder der Arbeitsplatz zugeschlagen. Unser Urgestein Frank Nolte muss uns nach seinem Umzug in ferne Städte verlassen. Das tat weh! Aber was soll man machen? So mussten wir uns nach einem neuen Trommler umsehen. Ein erster Anwärter aus dem alten Umfeld von Friedbert hat leider ein besseres Angebot bekommen. Eines, womit man auch Geld verdienen kann (so ein Quatsch, wer braucht schon Geld?) Dann kommt noch ein altbekannter Frontmann, der schon einmal seine Anwartschaft bekundet hat. Nach einer längeren Testphase konnten wir aber leider nicht überein kommen und auf altbewährte Weise fortfahren.
Und noch ein Anwärter auf den Posten des "Schlachtzeugers" gab es. Er paßte wie die Faust auf's Auge. Ausser ... Na ja, was soll ich sagen?
Auch er bekam zu diesem Zeitpunkt einen neuen, tollen Job, der ihm die Zeit für's musizieren genommen hat. So toll kann eigentlich gar kein Job sein, finde ich.
Auf Friedbert's 50. Geburtstag (darf ich darüber überhaupt reden?!) sollte Frank sein Abschiedskonzert geben. Doch der Schock saß tief, als Frank zwei Tage vorher verkündete, dass er einen Gehörsturz hatte und nicht auftreten konnte. Wir hatten uns seinen Abschied ja doch etwas anders vorgestellt.
Frank, wir werden Dich vermissen. Lass dich mal wieder sehen!!!
2006
Es ist Februar. Der Schnee und die Kälte haben uns im Griff. Trotz heißer Musik, denn… Die CD ist nun endlich fertig !!!!!
Nach Vollendung der CD haben wir mit neuen Songs angefangen um unser Publikum mit unbekanntem zu „quälen“. Gelegenheit dazu g ab es am 23.06. in – man glaubt es kaum – der legendären Zeche Carl in Essen-Altenessen. Wir waren dort zu Gast bei Indigo Dawn aus Essen. Die h ätten es sogar fast geschafft, den lokalen Fernsehsender OK43 zu mobilisieren, das Konzert aufzuzeichnen und später in voller Länge auszustrahlen. Aber eben nur fast. Die hatten dann doch was besseres zu tun - kann mir nicht vorstellen was.... Außerdem w a r ein Interview bei Radio Essen zu hören. Die Jungs von Indigo Dawn sind nicht nur sehr engagiert, sondern auch noch richtig nette Kerle. An dieser Stelle nochmal Dank an Euch. Hat Spaß gemacht.
Es folgten nun zwar keine Auftritte mehr, jedoch haben wir unser Domizil verlegt. Im alten Proberaum hatten wir zwar auch fließend Wasser, allerdings lief das aus der Wand. Na ja, nicht ganz so schlimm aber mit über 90% Luftfeuchtigkeit ist es nicht gerade witzig gewesen. Unser neuer Raum ist nahezu doppelt so groß, mit Heizung, ohne Treppen und breiter Tür. Also die besten Voraussetzungen für gutes Arbeiten. Der Ausbau zieht sich allerdings von Oktober an bis über den Jahreswechsel hinaus.
2005
Wir
haben beschlossen "Musikgeschichte" zu schreiben und unser Können
auf CD zu bringen. Anfragen in diese Richtung waren ja schon genug da.
Nun brauchen wir "nur noch" die Zeit dafür. Davon haben
wir aber arbeitsbedingt am wenigsten. Jedenfalls haben wir 6 Songs aufgenommen,
von denen ein paar ganz frisch der Feder entsprungen sind. Das Grundmaterial
war schon ganz vielversprechend. Nebst Friedbert, der aus Zeitmangel nicht
so richtig weiter kam, versuchte ich (der Bassmann) nun auch mein Glück
beim Abmischen des Materials. VERDAMMT , IST DAS KOMPLIZIERT !!!
Ein
paar dieser neuen Songs brachten wird dem schmachtenden Publikum am 05.03.im
Vereinsheim des Altenessener Tennisclubs zu Gehör. Die eigentlich
angestrebte Session blieb mangels Mut der Anwesenden jedoch aus. Schade.
Wir haben bei diesem Gig auch ein paar Erfahrungen sammeln können.
Unter anderem, daß wir "Smoke on the water" einstudieren
sollten - auch mit Text und so. Die Resonanz war - trotz dezenter technischer
Probleme des Bassmanns - allgemein sehr gut, wie man so gehört hat.
Ein zweiter Gig dort steht jedenfalls in Aussicht.
Mit dem Auftritt hat es dann doch nicht geklappt. Dafür haben wir uns bedingungslos der CD gewittmet. Die Bearbeitung zieht sich nur leider wegen beruflicher Hindernisse etwas hin.
2004
Das
neue Jahr fing gut an. Der Januar-Auftritt hat sich auf den 27.02. verschoben,
was sich sogar als Vorteil herausstellte. Denn wir hatten Radio-Premiere!!!
Am 03.02. wurden wir zum Lokalsender
"Powerwelle" zum Interview für die Sendung "Backstage"
eingeladen. Wir bekamen eine ganze Stunde zugeteilt, in der fünf
unserer Songs gespielt wurden. Der Rest wurde mit fröhlichem Geplapper
aufgefüllt. War eine ganz witzige Erfahrung. Vor allem für FraPe,
unseren Mischermann. Denn da der eigentliche Techniker und Aufnahmeleiter
wegen Krankheit ausgefallen ist, musste unser Mann auf die freundliche
Anfrage der anwesenden "Radiologen" die Technik bedienen. Er
hat das natürlich noch nie gemacht. Aber - an dieser Stelle Hut ab
- solange das Ding Knöpfe und Schieberegler hat, kriegt er das schon
hin. Die Sendung war dann am 07.02., was in Anbetracht der kurz bevorstehenden
zwei Gigs nicht gerade von Nachteil war. Hoffen wir, dass die Sendung
uns zu neuem Publikum verholfen hat.
Und was war mit den Veranstaltern los? Noch im letzten Jahr schien es
total schwierig an Gigs ranzukommen. Plötzlich kommen alle auf einen
Haufen. Zwei im Februar, drei im März und so weiter. Der Herr meint
es richtig gut mit uns. Hoffentlich machen unsere Frauen das mit... Außerdem
wollen wir unser 10- jähriges Bestehen gebührend feiern. Ein
Saal ist für den 30.10. festgemacht. Da werden auch mal wieder ein
paar ehemalige zu Wort und Ton kommen.
Der
Gig am 27.02. war schon was besonderes.
Schneetreiben und vereiste Fahrbahnen fielen über das Land her. Nach
all der Schufterei mit unserer Anlage folgte eine chaotische Anfahrt zum
Paul-Loebe-Haus. Leute, die zugesagt hatten zu kommen, sagten dann reihenweise
ab. Verständlich. Gott sei Dank waren einige Leute aus der Nachbarschaft
da und füllten die Leere des Saals ein wenig auf. Die Band "Dead
Pop-Stars" nahmen sogar 4 Stunden und mehr Anfahrt auf sich, um den
Gig durchzuziehen. Geschwitzt haben sie bis 21:45 Uhr, als endlich der
letzte Mitstreiter eingetroffen war. An dieser Stelle noch mal ganz, ganz
großen Dank. Das sind halt Musiker.
Es
lohnte sich nach dem Vorabend im PLH kaum sich hin zu legen, denn am 28.02.
mussten wir uns nachmittags schon wieder im Parkhaus-Meiderich in Duisburg
einfinden. Hier lernten wir auch noch ein paar Bands kennen, die durchweg
sehr sympathisch waren. Der Techniker vor Ort war eine absolute Spitzenkraft.
So was hatten wir bis dahin noch nicht gesehen. Aber hatte er auch Aktien
beim Hörgeräteakustiker? Der Sound war brilliant ... und sehr,
sehr laut. Mit der Zeit war das natürlich egal. Die erwarteten 100
Zuschauer waren zwar nicht gekommen aber dafür sehr motiviert. Einige
blieben dann auch noch bis spät in die Nacht. Nach diesem Wochenende
brauchten wir aber erst einmal RUHE um neue Kraft für den nächsten
Auftritt zu sammeln.
Dorsten
wir kommen!!! hieß es am 13.03.,
als wir in dort in der Kneiße "SO" aufspielten. Diese
Kneipe ist echt zu empfehlen, ein bisschen Urig, genauSO wie wir. Trotz
anderer Veranstaltungen fanden sich 77 Gäste ein, die genauso viel
Spaß hatten wie wir. Auch die Zeitung war vor Ort und gab ein richtig
schönes Statement ab. Wir hatten ja erst gewisse Zweifel wegen der
Bühnenausmaße. Letztendlich paßte aber alles drauf und
das bei einer super Akustik. Vor allem die mitgebrachte Frauengarde war
vom tiefen H des Bassisten - also mir - besonders begeistert. Näheres
erläutere ich hier nicht!!! Es war auf jeden Fall einer der besten
Abende, die wir erleben durften.
Nur
eine Woche später, am 19.03.,
standen wir wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten könnten.
Im Jugendzentrum Mühle in Duisburg-Rheinhausen. Der Weg dort hin
war schon ein bißchen wirr. Doch es fanden sich trotzdem Leute ein.
Nicht ganz so viele wie erhofft aber es ging. Es gab dort zwar leichte
Soundprobleme, unser Knöpfchenquäler hat die Sache aber doch
ganz akzeptabel in den Griff gekriegt. Bei einer größeren Besucherzahl
wären die Probleme wohl nicht aufgetreten, denn es gab - nach Angabe
unseres Mischermanns - leichtes Echo von hinten.
Nur einen Tag später, am 20.04.,
machten wir FKK. Ich meine im FKK in Essen - Frohnhausener-Kultur-Keller
im APO-Haus - Musik. Schöner Laden. Auch hier hätten es ein
paar Leute mehr sein dürfen. Das lag aber vermutlich an der Organisation,
die nicht vom Haus selbst vorgenommen wurde. Werbung gleich Null. Schade,
denn die Stimmung war richtig gut.
...... Schade, denn die Stimmung war richtig gut....
Unsere
Ruhrpott-Tournee nahm mit dem Auftritt am 02.04.
im Café-Nova ihr Ende. Die Kombination mit einer echten Big-Band
zusammen zu spielen war nicht unbedingt die gelungenste. Die Geschmäcker
der Zuhörer gingen da doch ein wenig auseinander, was für beide
Bands nicht so erfreulich war, denn eine Hälfte der Leute war immer
draußen. Spaß hatten wir trotzdem. Auch hier war die Lokalität
sehr schön. Muß man sich im Hinterkopf behalten. Doch jetzt
genug getourt. Jetzt wird wieder gearbeitet und neue Stücke geschrieben.
Schließlich sollen unsere Fans ja auch mal was neues zu hören
kriegen.
Am 12.06. spielten wir zum zweiten
mal in unserer Karriere Open Air. Anlaß dafür waren die "American
Days" in Duisburg auf der Wiese neben der Regattabahn. Diesmal spielte
uns Petrus aber einen kleinen Streich. Es war nicht nur ein Wechselbad
der Gefühle sondern auch ein Wechselbad aus Moorpackung und Solarium.
Monsunartige Regenfälle kombiniert mit schönstem Sonnenschein
ließen die Festwiese und Teile der Bühne zum Fußbad werden
(zum Leid des PA-Verleihers) um folglich unsere treuen Zuschauer damit
zu beschäftigt ihr Outfit ständig der Wetterlage anzupassen.
Der Auftritt selbst ist uns aber trotz dieser harten Bedingungen gut gelungen
und hat wahrscheinlich neue Fans gebracht.
Zur
Freude aller werden wir in den nächsten zwei Monaten mit Studioaufnahmen
beschäftigt sein. Danach gehen die Vorbereitungen für unsere
10-Jahr-Geburtstagsparty los. Ihr könnt Euch also freuen.
Am 30.10. hatten wir
unser Geburtstagskonzert zum 10-jährigen Bestehen im Bürgerhaus
Oststadt in Essen-Steele. Mein Gott, die Vorbereitungen waren endlos.
Vor allem für unseren Freak FraPe, der die Hauptarbeit für die
gezeigte Videoanimation übernommen hat. Hut ab für dein Können
und deine Ausdauer!!!
Die vorangegangen Proben mit der Altbesetzung - Schmitzo, Daniel und Harald
- war sehr amysant. Hab selten so gelacht. Es war schon erstaunlich, was
nach den Jahren der Abstinenz noch so hängen geblieben ist. Die Mitgliedschaft
bei Red Cargo hat sich offensichtlich nachhaltig eingebrannt. Das kann
man nun sehen wie man will. Daß Harald extra zum Proben aus Berlin
angereist ist und anschließend wieder zurück bedarf einer besonderen
Würdigung.
Nebst Alt- und Neubesetzung wurden wir auch noch von Christiane und Stefan
aus Friedbert's ehemaliger Band "Second Breath" mit drei unplugged-Songs
verwöhnt. So hatten wir einen abwechselungsreichen Abend mit Zeit
zum quatschen dazwischen. Diese Zeit wurde zwar von manchen Zuhörern
etwas ausgedehnt, was nicht jedem Zuhörer so gut gefiel - aber es
war halt kein normales Konzert.
Technisch und auch musikalisch waren abgesehen von Daniels Tretmiene gegen
Ende des Sets - sehr schade - keine nennenswerten Ausfälle zu beklagen.
2003
Der Herr schien plötzlich
wieder unsere Sprache zu sprechen. So geschah es, dass wir die Zusage
für mehrere Auftritte bekamen.
Das erste kulturelle Großereignis fand am 01.03.
statt. Wir mussten in den Knast! Nicht, weil wir etwas verbrochen hatten
- noch nicht. Nein, wir sollten den dort Ansässigen - oder sollte
ich sagen Einsässigen - ein wenig den Morgen versüssen. Doch
warum in Gottes Namen um diese Uhrzeit? Wir trafen uns um 07:00 Uhr am
Proberaum, damit wir um 10:45 Uhr die Samstag-Morgen-Andacht in der JVA-Kapelle
starten konnten. Ein Hallgerät war in diesen Räumlichkeiten
mehr als überflüssig. Doch allen akustischen Widrigkeiten zum
Trotz fand unser Mann am Mischer die richtige Einstellung, was die "Insassen"
mit großzügigem Applaus belohnten. Weitere Aktivitäten
wurden durch die bewaffneten Vollzugsbeamten jedoch unter Androhung von
Zugaben unterbunden. Allen Anwesenden hat es offensichtlich gut gefallen,
da wir bis heute noch keine ernste Drohung erhalten haben. Wir hatten
auch viel Spaß dabei und haben uns angeboten im nächsten Jahr
wieder dort zu spielen.
Der
nächste Auftritt folgte auf dem Fusse. Am 28.03.
spielten wir zum zweiten mal im Paul-Loebe-Haus. Für diesen Auftritt
konnten wir die Truppe von GRACE als Mitstreiter gewinnen. Wir hatten
auf der Bühne ein richtig gutes Gefühl, was sich auch auf das
Publikum übertragen hat. Die allgemeine Resonanz war, dass sich unsere
Qualitäten seit dem letzten Mal sehr verbessert hat. Die Euphorie
ging aber offensichtlich etwas mit uns durch, was uns einen Hochtöner
gekostet hat. Dank des eingeladenen Lichtmischers konnte dieser Umstand
jedoch ganz gut überspielt werden. Hier sind wir auch in Zukunft
wieder ein gern gesehener Gast, was - das muss hier einfach mal erwähnt
werden - auf Gegenseitigkeit beruht. Unser Tastenmann hatte bei diesem
Auftritt etwas mit der eingesetzten Nebelmaschine zu kämpfen, was
ihm das Singen nicht gerade vereinfachte und das Umschalten der Sounds
dezent erschwerte, da die Keyboards nicht mehr so gut zu erkennen waren.
Das war aber alles nichts gegen das, was noch kommen sollte.
In
der Bauernschaft Ondrup, der Metropole des Münsterlandes, wirkten
wir am 02.08. beim Ondruper Open Air
"Bei Lisbeth" mit. Hier war die Nebelmaschine größer,
schneller, besser, heißer. Und wieder traf es unseren Oliver. Doch
nicht allein, denn Frank am Schlagzeug wusste teilweise nicht mehr wo
es stand, traf es aber irgendwie in regelmäßigen Abständen.
Auch der fehlende Sichtkontakt machte die Kommunikation der Barden recht
interessant. Als gerechten Ausgleich dafür blendeten ein paar Scheinwerfer
so, dass das Publikum auch nicht immer zu sehen war. Aber das kann uns
ja nicht aufhalten. An diesem Tag schmiedeten wir auch freundschaftliche
Bande zu einer hier ansässigen Band namens GRUZOM. Sie stimmten sich
mit unserer Musik und kühlem Nass schon fleißig auf ihren Auftritt
ein. Doch sie hatten die Rechnung ohne Mister X gemacht, denn irgend jemand
hatte offensichtlich etwas gegen das Gelingen dieser Veranstaltung. Bei
unserem letzten Song stand unser aller Freund und Helfer in Grün
vor den Toren und untersagte unter fadenscheinigem Vorwand eine Fortführung
der Veranstaltung. An der Qualität oder Lautstärke unserer Darbietung
kann es nicht gelegen haben, denn alle unmittelbaren Nachbarn (etwa 5
Personen) waren entweder verreist oder anwesend. Daher durfte GRUZOM nicht
mehr spielen, was alle sehr bedauerten. Wir erklärten uns solidarisch
und halfen den Kollegen beim Ertränken von Kummer und Schmerz bis
zum Morgengrauen. Erfolgreich!!!
Und
man soll es nicht glauben. Nach 2 ½ Jahren gab es wieder Nachwuchs
in der Band. Trotz der erfolgreichen Auftritte kamen wir zu dem Entschluss,
dass ein hauptamtlicher Sänger von Vorteil wäre. So zogen wir
aus, suchten und fanden ihn: Marco Strehlow. Nach kleineren Verständnisproblemen
haben wir uns nach ein paar Proben am 12.10. zusammengerauft, um den Angriff
auf den Rock-Olymp anzugehen.
Seine
Qualitäten kann er nach nur zweimonatiger Einarbeitungsphase am 12.12.
unter Beweis stellen. Dieses mal sind wir zusammen mit PIT OF DOOM und
WIDESPREAD LINGO im "Druckluft" in Oberhausen.
Für
kurze Zeit sahen wir sogar den Traum eines neuen Sängers erfüllt.
Doch leider spielte auch hier wieder die Arbeit einen Streich. Beruf und
Hobby ließen sich nicht vereinbaren. Und so mußte Marco Strehlow
uns schon nach einem Monat wieder verlassen. Schade.
Dann
kam es wieder Schlag auf Schlag. Wir erhielten die Zusage für zwei
Gigs. Der Erste am 21.11. in Gelsenkirchen
beim KuSch-Konzert als "Geheimtip". Das Angebot haben wir sage
und schreibe nur 2 ½ Wochen vorher erhalten. Da soll mal einer
sagen, wir wären nicht spontan!
Die Besucherzahlen waren trotz Zeitungsartikel "recht übersichtlich".
Die Stimmung auf und vor der Bühne war allerdings Klasse, was auch
von der anschließenden Resonanz zu behaupten ist. Unser Gast-Lichtmischer
Andre konnte seine Begeisterung kaum noch im Rahmen halten. Was dem Veranstalter
Jürgen Elschker bei der Ankündigung seines absoluten Lieblings-Songs
"Radar Love" widerfuhr, kann nur erahnt werden. Nach anfänglichen
ernsthaften Sorgen um seine Gesundheit konnte es aber als Ausbruch der
Freude gedeutet werden. Tja! Jeder, der dieses Konzert von fast zwei Stunden
verpaßt hat, darf sich an dieser Stelle nun mal so richtig ärgern.
Doch
die Menschheit hatte die Möglichkeit es nachzuholen oder wieder zu
erleben, denn am 12.12. waren wir zu Gast bei der Gruppe PIT OF DOOM im
"Druckluft" in Oberhausen. Mit von der Partie waren auch noch
WIDESPREAD LINGO. Vor insgesamt 107 zahlenden Gästen ging es richtig
zur Sache. Die Herren (und Dame) der harten Töne haben uns vor eine
schwere Aufgabe gestellt. Waren wir nach einem solchen Soundgewitter eigentlich
noch in der Lage anzuknüpfen? Ein guter Anfang war schonmal das Runterschrauben
des Lautstärkepegels (auaaa!). Doch alles wurde gut. Wieder erwartend
waren offenbar alle begeistert. Es kam sogar zu wilden Tanzeinlagen mit
den Leuten von PIT OF DOOM. Ja, sogar ein Verfechter der Techno- und HipHop-Szene
war von uns angetan und hat sich eine CD gekauft. Was es nicht alles gibt.
So kann es ruhig weiter gehen. Aber erst nächstes Jahr. Ein paar
Auftritte sind ja schon gebongt. Und... Der Grundstein für eine neue
CD ist gelegt. Das zugelegte Equipment hat den ersten Testlauf bestanden.
2002
Wir
schreiben das Jahr 2 des neuen Jahrtausends. Diverse Steine verbauten
den Weg der begabten Vier bis Februar, um ihr Talent weiter unter Beweis
zu stellen. Es ward einiges aufzuholen. Neue Songs entsprangen den fleißigen
Fingern, die das zum Teil übernommene Programm größer
und besser werden ließ.
Nun hatten wir endlich unseren heiß ersehnten Auftritt vor Augen,
den uns Oliver aus nicht ganz uneigennützigen Gründen an Land
gezogen hat. Dies belohnten wir mit weiteren Ausgaben für neues Equipment.
Dieses wunderbare Ereignis sollte der Menschheit am 08.05.
des Jahres zuteil werden.
Der Auftritt erwies sich als sehr gelungen, was uns bekräftigte,
den nächsten Schritt zu tun. Wir wittmeten uns nun mit vollem Elan
der Erweiterung unserer Demo-CD und einigten uns auf "Hear My Call"
und "Fantasy".
Parallel hierzu haben wir fleißig neue Songs geschrieben, damit
wir unsere Fans und Zuhörer auch mal einen ganzen langen Abend nerven
können. Hierbei sind wir auch neue Wege gegangen, indem wir Teil
1 eines längeren Songs (auch Konzeptalbum genannt) fertiggestellt
haben. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Es wird aber bei den
nächsten Auftritten vorgestellt werden.
Dank den wachsamen Ohren meiner Mitstreiter hörten wir von einem
Verein, der sich der Unterstützung solcher in der Öffentlichkeit
missachteter Kreaturen wie uns bemühte und ihnen Gehör zu verschaffen.
So etwas muß natürlich unterstützt werden, also traten
zwei von uns als Jünger dieser Brüderschaft namens "ROCKIT
e.V" bei. Wir folgten dann auch gern der Einladung zur Weihnachtsfeier
im "Parlament" in Essen-Kettwig, welche von ruhestörendem
Lärm durch anwesende in Form einer Session begleitet werden sollte.
So gaben auch wir zwei Lieder zum Besten - sofern man das so sagen kann.
Es gab zuerst ein paar soundtechnische Feinabstimmungen zu bewältigen.
Das zweite Stück kam dafür um so besser bei den Anwesenden an.
(Lag es an der Lautstärke, dem Alkoholkonsum oder waren wir wirklich
so gut?)
Nach diesem Ereignis sollten sich noch weitere positive Dinge ereignen
2001
Alle
Bemühungen einen (oder zwei) neue Mitstreiter für uns zu gewinnen
scheiterten. Traurig ward's in den Krayer Katakomben der Muse. Als ich
unser Leid einem langjährigen Musikerkollegen der anderen Art - der
Skiffleband - klagte, verkündete er beiläufig: "Mein Neffe,
der Oliver Krampe - den kennst du ja - spielt auch Keyboard. Der sucht
gerade eine Band." Die Kontaktaufnahme war dann nur eine Frage von
Sekunden.
Wir beschnupperten uns auch wenig später in vier gemeinsamen Proben,
dann spannte er uns zwei lange Wochen auf die Folter. Steigt er bei uns
ein oder bei der Konkurrenz in Dortmund? Während dessen labte sich
dieser unter südlicher Sonne und ließ uns schmoren.
Am 23. Februar war es dann soweit! Der Herr der Tasten erbarmte sich unser.
Und schon am selben Abend stand fest, dass wir bis Ende des Jahres einen
Auftritt hinlegen wollten. Wann und wo war noch nicht bekannt; das Paul-Loebe-Haus
wäre aber auf jeden Fall eine Möglichkeit. Werden wir dieses
hohe Ziel erreichen können?
Aber das Leben eines Musikers kann grausam sein, denn ohne Proben geht
es nun mal nicht. Mannigfaltige Ereignisse sollten den Tatendrang stören
und so verschwand das Ziel am Horizont des harten, ungerechten Lebens.
Und doch gab es ein Highlight zu verkünden! In den privaten Gemächern
hatte Friedbert sein kleines Heimstudio ausgekramt, gründlich entstaubt,
seine Familie verbannt und uns hinzitiert. Wir wollten ein Demo aufnehmen,
das wir zum Musik-Wettbewerb der Sparkasse Essen schicken wollten. So
legten wir in Windeseile eine Aufnahme hin, die einen hohen Anspruch an
folgende Projekte stellte. "Children Of Fear" war hitverdächtig.
Wem man es auch vorspielte, es kam an, außer ... Ja, außer
bei der Sparkasse. Die Geschmäcker sind halt verschieden
2000
Durch den zuletzt genannten Erfolg bekamen
wir auch gleich ein Angebot an selber Stelle, jedoch diesmal mit Gage.
Daraus sollte aber nichts werden, denn weder die erforderliche zweite
Band stand zur Verfügung, wie auch ein Lead-Gitarrist. Unter dem
Motto "Mit Arbeit versaut man sich den ganzen Tag" wurde uns
die Tätigkeit von Oliver zum Verhängnis. Er stieg aus, gerade
als ein weiterer Auftritt taufrisch in der Luft lag. So versuchten wir
also auf gleiche Art und Weise wie einst in 1997 einen neuen Solisten
zu finden, der uns mit seinem Können unterstützt.
Schließlich konnten wir den begnadeten Solisten Friedbert Leschny
für uns gewinnen. Das Personalkarussell drehte sich weiter. Verständlich,
jedoch nicht weniger schmerzvoll. Unser noch so frischer Rhythmus-Mann
Daniel musste Anfang Oktober aus Arbeits-, Zeit-, und persönlichen
Gründen die Segel streichen. Dieser Schock war noch nicht ganz verdaut,
da verkündete ein Spatz vom Dach, dass "The Voice" Harald
ab Mitte November eine Stelle in Berlin antreten würde, was natürlich
mit Umzug verbunden war. So geschah es, dass sich die "Drei Musketiere
der Muse zu einem Umbruch entschlossen. Es sollte ein Kyboarder her. Nach
dem Motto "wenn dann richtig " wurde die Überlegung angesellt,
die Sängerin, mit der Friedbert bereits eine (Musikalische) Zusammenarbeit
erfahren hatte, als Verstärkung zu verpflichten. Am 9.11.2000 sollten
Keyboard und Gitarre 2 erscheinen. Doch wie das Leben so spielt, hatten
beide andere Vorstellung von der Musik in unserer Band. Somit suchten
wir weiter.
1999
Als ich am 26.02. des Jahres 1999 mit meinem
Sohn bei uns zu Hause über den Hof stapfte, drang aus einer Nachbarwohnung
der Klang einer bluesigen Fender Strat an mein Ohr. Nach drei Fehlversuchen
mit meiner Stimme gegen den Geräuschpegel in dieser Wohnung durchzudringen
und den Saitenquäler dazu zu bewegen mal ans Fenster zu kommen, wählte
ich die Alternative, anzuschellen. Die Mutter des Verursachers erschien.
Ich wurde hereingebeten und lernte Daniel Rohde kennen. "Wir suchen
einen Rhythmusgitarristen. Hasse Lust und Zeit heute Abend?" - "Klaro!"
So oder ähnlich war's. Auf jeden Fall paßte er in den Haufen
und blieb.
Und noch ein Neuzugang war zu verzeichnen. Harald schleppte seinen Schwager
als Mischer an: Frank Petereit. Dieser putzte sich auch gleich als Manager
raus. Der Erfolg dieses ungewöhnlichen Schauspiels zeigte sich dann
am 06.12.99 beim Auftritt im Paul-Loebe-Haus
in Gelsenkirchen. Dort waren wir als "Einheizerband" für
die anschließende Session angeheuert. Ein super Erfolg, wie sich
herausstellte.
1998
In der neuen Zusammensetzung - ich fasse
hier einmal zusammen, um den Überblick zu behalten - bestehend aus
Frank am Schlagzeug, Thomas am Bass, Harald am Mikro und Oliver an der
Gitarre präsentierten wir uns nun das erste Mal öffentlich.
Am 17.10.98 war es soweit. Wir spielten
in der Feldmannstiftung in Mülheim als Vorgruppe der Blues-Band "The
Blue Bones", die ihre CD-Präsentation dort feierten. Es mag
daran gelegen haben, daß sie vorher noch auf einem Wettbewerb in
Duisburg gespielt haben. Vielleicht waren sie aber auch schon bekannt,
aus einer Anlage mit 2 x 300W eine Leistung von 2 x 1000W zu simulieren.
Auf jeden Fall brachten wir über 60 Leute mit und die "Hauptgruppe"
7. Der Auftritt war für uns auf jeden Fall ein Erfolg. Gut, die Choreographie
einzelner Bandmitglieder war bedingt ausbaufähig. Aber sonst ...
Übrigens brachte uns der Auftritt insgesamt 444,50 DM ein. Nach Abzug
für die Anlage an Franks Onkel blieb für jeden Mitstreiter eine
Gage von genau 111,- DM übrig. Nicht schlecht für den Anfang.
1997
Das Jahr 1997 war von einschneidenden Vorgängen
geprägt. Wir hatten den "Schweinestall" nun endgültig
satt. So zogen wir mit ausreichend Vitamin B in den Proberaum im Schulkeller
in Essen-Kray. Übrigens gar nicht weit vom ersten Raum entfernt,
nur ohne nervige Nachbarn. Back to the roots also. Das war aber auch schon
genug des positiven für dieses Jahr, denn Peter wurde durch seine
Arbeit ins ehemalige Ausland (Dresden) verschickt. Dort fand er dann auch
noch seine zukünftige Frau, was sich rein Band-technisch als äußerst
unvorteilhaft erwies. So stieg erst Andrea aus und Peter konnte aufgrund
der Entfernung - die von mittlerweile Euskirchen zwar erheblich geschrumft
aber dennoch zu hoch war - nicht mehr mitmachen.
So verkündeten wir über die Zeitung im ganzen Land von unserer
Not. Und siehe da, ein Jüngling namens Oliver Schmitz fand sich ein
und entpuppte sich als eine wahre Bereicherung für unsere Kapelle.
Witzig, gut und vor allem laut !!!
1996
Im Jahre 1996 gesellte sich ein weiterer
Meilenstein in unsere Gemeinschaft. Harald Schnetgöcke sollte das
gesanglich leicht überforderte Mich unterstützen (oder genauergesagt
ersetzten), was ihm dann letztendlich doch noch gelang. Er entpuppte sich
des weiteren auch noch als Korrektur-Fachmann für die weniger auf
Richtigkeit getrimmten Texte der anwesenden Songwriter.
1995
Und so ergab es sich im Jahre 1995 des Herrn,
daß wir mit mehr oder weniger Glück einen Proberaum im "teuersten
Schweinestall" der Musikszene ergatterten: Dem Bunker in Duisburg-Hochfeld
(kotz)!!! Die Arbeit in dieser exzelenten Athmosphäre trug Früchte.
Durch Andrea kamen wir bald an unseren ersten Auftritt, nämlich als
absoluten Höhepunkt der Feier zum 50. Geburtstag ihrer Mutter im
November 1995 in Herne. Ein netter Raum mit großer Theke (äußerst
wichtig für Leute unseres Schlages) und schalltechnisch mehr oder
weniger begeisterter Zuhörer.
Schon einen Monat später holte Frank zum Gegenschlag aus. Er organisierte
einen Auftritt in seiner Dienststelle im IDUNA-Hochhaus in der Essener
City. Als Unterstützung holten wir uns für ein paar Weihnachtslieder
seinen Chef, Herrn Diesing - bekanntgeworden unter dem Decknamen "The
neverending Diesing" - dazu. Hat echt Spaß gemacht.
1994
Und es ergab sich im Jahre 1994 des Herrn,
da fanden sich aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen - wahrscheinlich
war es Langeweile - zwei begabte Musiker zusammen, die mit einer Gitarre
und einem Bass fröhliche Weisen zu Gehör brachten. In einem
kleinen Zimmer irgendwo in Essen-Überruhr.
Diese beiden Barden hießen Peter Richert und Thomas Heßling
und kannten sich seit 1983 aus der Ausbildung. Nach dem zweiten Treffen
dieser Art sagten sie sich: "Wir Musik machen!!!" Gute Idee.
Aber da fehlt doch noch der Puls des Ganzen. Wer soll die Felle der Trommeln
bedienen? So sprach Peter, daß er vor einiger Zeit schonmal mit
einem eben-falls aus der Ausbildung bekannten Draufhauer zusammen Musik
gemacht hat. Dieser Trommel-Weichklopfer hieß Frank Nolte. So fragte
Peter diesen äußerst begabten jungen Mann, ob er nicht Lust
hätte mitzumachen. Der sagte auch sofort ja und hatte auch schon
einen Namen parat. Einen besonderen Hintergrund gab es für diesen
Namen nicht, doch er lag im Ohr. Red Cargo.
Der erste Ort, dieses akustische Durcheinander in ein wohlklingendes Ganzes
zu formen, lag in Essen Kray. Und zwar im Elternhaus von Frank. Genauer
gesagt in seinem ehemaligen Kinderzimmer im Keller des Hauses. Frank isolierte
die Wände mit Eierpaletten und Teppichboden, besorgte sich von seinem
Bekannten eine ausgediente Schießbude und der Wahnsinn konnte beginnen.
Nach einiger Zeit holte Peter noch einen Keyboarder hinzu - ebenfalls
ein Arbeits-kollege - namens Michael Rohde. Dieser legte nach ein paar
Monaten seine Arbeit bei uns nieder und wollte mit seinem Bruder wohl
"experimentelle elektronische Musik" machen. Als Ersatz für
Michael wurde Peter's Freundin zwangsverpflichtet, die sich als würdig
erwieß bei uns mitzuspielen. Der Name dieser ehrwürdigen Dame
der Tastenzunft war Andrea Weigert.
Und so spielten wir fröhlich vor uns hin und es entstanden sogar
ein paar eigene Stücke. Doch die Freude sollte nicht lange dauern,
denn es lag ein Fluch auf dem Hause der Kunst. "Frau Decker"!!!
Eine wandelnde Gestalt im Morgenmantel mit einer Stimme, die sämtliche
Ratten - sofern welche da gewesen wären- auf der Stelle aus dem Haus
vertrieben hätte. Ich habe von ihr bisher nie mehr gesehen, als die
Hand an der Klinke und ein Stück vom Morgenmantel. Angeblich konnte
man den Krach nicht aushalten (obwohl wir teilweise noch gar nicht gespielt
hatten). So mußten wir über kurz oder lang unser Domizil wechseln.
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Nach
OBEN
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